Motorik

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Moto­rik

sec­tion-064­d32a

Um Her­aus­zu­fin­den, wel­cher Bereich der Moto­rik behand­lungs­be­dürf­tig ist, füh­ren wir eine Tes­tung anhand des M‑ABC2 durch. Die­ser gibt Auf­schluss über die wei­te­re the­ra­peu­ti­sche und all­tags­na­he Vor­ge­hens­wei­se.

Zeigt das Kind Schwie­rig­kei­ten in der spon­ta­nen Durch­füh­rung moto­ri­scher Tätig­kei­ten, fin­det u.a. das CO-OP-Kon­zept Anwen­dung, wel­ches einen kogni­ti­ven Ansatz beinhal­tet.

Grob­mo­to­rik und Koor­di­na­ti­on

Damit Kin­der ihrer Lieb­lings­be­schäf­ti­gung – dem Spie­len – zufrie­den­stel­lend nach­ge­hen kön­nen, bedarf es einer, der Situa­ti­on ange­pass­ten, grob­mo­to­ri­schen und koor­di­na­ti­ven Fähig­keit. Dar­un­ter fal­len u.a. die Kör­per­kon­trol­le, der Tonus und das Gleich­ge­wicht. Anhand ver­schie­de­ner Bewe­gungs­übun­gen, sport­li­cher Akti­vi­tä­ten und Spie­len, wer­den die­se Fähig­kei­ten gezielt geschult.

Fein­mo­to­rik- und Gra­pho­mo­to­rik

Hier­bei ist es das Ziel der Ergo­the­ra­pie, die Fein­mo­to­rik (Fin­ger- und Hand­ge­schick­lich­keit) und die Gra­pho­mo­to­rik (Stift­hal­tung, ‑füh­rung etc.) zu ver­bes­sern, dass kei­ne Ein­schrän­kun­gen in der Selbst­ver­sor­gung im All­tag auf­tre­ten und dem Kind eine ange­mes­se­ne Mal- und Schreib­leis­tung bei sei­ner Auf­ga­ben­be­wäl­ti­gung ermög­licht wird. Zudem erfolgt, bei Not­wen­dig­keit, eine Bera­tung und Erpro­bung ver­schie­de­ner Hilfs­mit­tel für den All­tags­ge­brauch. Ins­be­son­de­re Griff­hil­fen und wei­te­re Schreib­uten­si­li­en fin­det hier­bei Anwen­dung.

Hän­dig­keit

Zeigt ein Kind eine unkla­re Hand­prä­fe­renz, gilt es anhand von Tes­tun­gen (z.B. HAPT4‑6) und Scree­nings her­aus­zu­fin­den, wel­che Ursa­che die­ser zugrun­de liegt. Dem Ergeb­nis ent­spre­chend wird die The­ra­pie gestal­tet und das Kind unter­stützt sich sei­ner Hän­dig­keit bewusst zu wer­den, um die­se dar­auf­hin in sei­nem All­tag ziel­ge­rich­tet ein­zu­set­zen.